Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine

Über 3.100 aus der Ukraine Geflüchtete sind in Münster angekommen und registriert worden. Zurzeit leben rund 1.300 Menschen aus der Ukraine in der in den von der Stadt bereitgestellten Unterkünften. Die Stadt steht mit privaten Anbietern und  öffentlichen Einrichtungen in Verhandlung, um weitere Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen zu können. Die Unterkünfte sind voll ausgestattet – es werden keine Sachspenden benötigt.

Bürgerinnen und Bürgern, die den Geflüchteten privaten Wohnraum zur Verfügung stellen wollen, melden sich unter der zentralen E-Mail-Adresse: sozialdienstfuerfluechtlinge@stadt-muenster.de

Zudem hat die Stadt Münster unter https://www.stadt-muenster.de/ukraine/muenster-hilft ein Formular hinterlegt, über das Bürgerinnen und Bürger private Häuser, Wohnungen und Zimmer anbieten können. Besonders dringend wird Wohnraum benötigt, der sofort und mindestens für drei Monate zur Verfügung steht. Von telefonischen Angeboten ist abzusehen.

Hotline

Die Stadt hat eine Hotline eingreichtet, die unter Tel. 0251/492-55 60 erreichbar ist.

Informationen für Geflüchtete auf Deutsch und Ukraninisch

Die Stadt hat FAQ-Seiten  zur Orientierung in Münster und zum Coronavirus auf Deutsch und Ukrainisch freigeschaltet:

deutsch:
https://www.stadt-muenster.de/ukraine/gefluechtete
https://www.stadt-muenster.de/ukraine/coronavirus
ukrainisch:
https://www.stadt-muenster.de/uk/informacija-dlja-bizhenciv-z-ukrajini
https://www.stadt-muenster.de/uk/informacija-pro-koronavirus

Auch der WDR hat Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Unterkunft, medizinischer Hilfe, kostenlosem Internet, psychologischer und finanzieller Hilfe u.v.m. auf Deutsch und Ukrainisch zusammengestellt:

Deutsch: https://www1.wdr.de/nachrichten/fluechtlinge/ukraine-nrw-informationen-ueberblick-100.html

Ukrainisch: https://www1.wdr.de/nachrichten/fluechtlinge/ukraine-nrw-informationen-ueberblick-102.html

Hilfsangebote

Die Bereitschaft in Münster, zu helfen, ist groß. Viele bieten eine Unterkunft an oder spenden Sachmittel oder Geld.

  • Antenne Münster: Krieg in der Ukraine: So könnt ihr in Münster helfen: https://www.antennemuenster.de/artikel/krieg-in-der-ukraine-so-koennt-ihr-in-muenster-helfen-1233311.html
  • Aktion #Unterkunft Ukraine: https://www.unterkunft-ukraine.de/
  • Die Gesellschaft zur Förderung der deutschrussischen Beziehungen Münster/Münsterland (DRG) hat eine Datenbank von hilfsbereiten Freiwilligen eingerichtet: https://forms.gle/GSEBxEzKqm7N6g526
  • Der Krisenstab der Stadt Münster empfiehlt Geldspenden, die über den Förderverein Münster-Lublin koordiniert werden. Die Kontonummer für Spenden lautet DE44 4005 0150 0022 0041 05. Als Verwendungszweck sollte „Lublin hilft Ukraine“ angegeben werden.
  • Die FreiwilligenAgentur Münster erfasst die Anfragen engagierter Bürgerinnen und Bürger, die ukrainischen Geflüchteten helfen möchten. Momentan liegen noch relativ wenige konkrete Anfragen von Initiativen der Geflüchtetenhilfe oder von Einrichtungen für geflüchtete Menschen vor. Das kann sich aber schnell ändern. Wer helfen will, kann sich mit seiner/ihrer E-Mail-Adresse bei der FreiwlligenAgentur für einen Ukraine-Hilfe-Newsletter registrieren. Sobald entsprechende Engagementangebote eingehen, gibt die FreiwilligenAgentur eine Rückmeldung: https://www.freiwilligenagentur-muenster.de
  • Auch das Bistum Münster hat auf einer Internetseite Informationen, Ansprechpartnern und Adressen zusammengestellt: https://www.bistum-muenster.de/ukraine
  • Die Stadtwerke Münster haben eine Spenden-Plattform eingerichtet, auf der Vereine, Stiftungen und Initiativen ihre Hilfsprojekte für Geflüchteten aus der Ukraine vorstellen und um Unterstützung werben können. Zudem stellen die Stadtwerke einen Ukraine-Nothilfefonds in Höhe von 50.000 Euro zur Verfügung, aus dem an jedes dort veröffentlichte Projekt 1.000 Euro gespendet werden:  https://www.spendenwerk-ms.de
  • Die Stadtbücherei Münster hat in der Eingangsetage ein Bücherregal mit Kinderliteratur und Büchern für Erwachsene in ukrainischer Sprache eingerichtet.

Weitere Informationen

Foto: Verein Bürgernetz e.V.

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