Bild von Pilzen

Pilzsaison: Plakate in acht Sprachen warnen vor Verzehr unbekannter Pilze

Zum Start der Pilzsaison haben Ärzte am UKM (Universitätsklinikum Münster) einen Patienten retten können, der nach dem Genuss von selbst gesammelten Knollenblätterpilzen in Lebensgefahr schwebte. Aufgrund der hohen Zahl an Pilzvergiftungen bei Zugewanderten aus dem osteuropäischen Raum und Flüchtlingen hat die Medizinische Hochschule Hannover Plakate in acht verschiedenen Sprachen veröffentlicht, um auf die Gefahr durch Knollenblätterpilze hinzuweisen. Die Plakate können → kostenlos heruntergeladen werden

Bereits in den vergangenen Jahren hatte es am UKM mehrere Patienten mit schwerer Pilzvergiftung gegeben: So starben im September 2015 ein 16 Jahre alter Jugendlicher und ein 44-jähriger Mann an den Folgen einer schweren Leberschädigung nach dem Verzehr von Knollenblätterpilzen. Der Pilz zählt zu den giftigsten in Deutschland und ist für rund 90 Prozent aller tödlichen Pilzvergiftungen verantwortlich. Der Verzehr kann dazu führen, dass Leberfunktion und Blutgerinnung zusammenbrechen.

Durch intensiv-medizinische Betreuung und ein spezielles Dialyseverfahren haben Ärzte im Fall von akuten Vergiftungen die Chance, eine Lebertransplantation zu überbrücken und gegebenenfalls sogar ganz zu vermeiden. Generell empfehlen Experten, Pilze nur unter professioneller Anleitung zu sammeln.

Quelle: Universitätsklinikum Münster
Foto: UKM

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